Celtic Plum Jelly

In Deutsch würde es „keltisches Pflaumen Gelee“ heißen. Aber das klingt komisch.

Dieser Brotaufstrich ist darauf entstanden, dass wir eigentlich einen Pflaumenkuchen für Freunde backen wollten. Leider mussten wir den Gästen absagen und haben auch keinen Pflaumenkuchen gebacken.

Was nun tun mit 1 kg aufgetauten Pflaumen? – Mal was anderes ausprobieren!

Also: Pflaumen weich kochen, den Saft auffangen, den kalten Saft mit Gelierzucker mischen (irgendwann kommt dann auch der Kupfer-Marmeladen-Topf her), das ganze noch mit einem ordentlichen Dram Whisky veredeln und kochen.

In der Zwischenzeit werden die Marmeladengläser mir kochendem Wasser übergossen.

Vor dem Abfüllen werden die Gläser, Deckel und Gummiringe noch zusätzlich mit Whisky „desinfiziert“.

Zum heißen Gelee kommen noch ein paar Gramm Mandelsplitter.

Der Ergebnis ist super lecker und könnte ein Kandidat für’s BnB Breakfast sein. 🙂

 

 

Woollen Blanket

Wow! Jetzt weiß ich, warum eine handgestrickte Wolldecke sooooo teuer ist!!!!!

  • 1 Decke
    • 1,20 x 2,00 m
    • 200 Maschen x 494 Reihen = 98.800 Maschen
    • ca. 58 Stunden Arbeitszeit = 7,25 Arbeitstage
    • 1,15 kg Aranwolle  von www.kincraig.com

Es war zwar sehr viel Arbeit, aber es hat auch einfach Spass gemacht, etwas zu erschaffen, wovon es kein zweites Exemplar gibt. Ich habe diese Decke „spontan“ gestrickt, d.h. es gibt keine Anleitung für das Projekt und ich habe erst in dem Moment, wo ich das nächste Musterfeld beginnen musste, überlegt, wie es aussehen soll und auch erst dann habe ich das Muster berechnet.

Auch wenn es ein sehr hoher Zeitaufwand ist, solche Decken werden unsere Gäste im BnB in den Zimmern vorfinden. – Gut, dass ich noch Wolle für eine zweite Decke bei kincraig bestellt hatte. – Aber vorher muss meine Jacke fertig werden. 🙂

           

Caoba findet die Decke kuschelig                Musterfelder 1                                      Musterfelder Mitte

          

Musterfelder 2                                                 1,20 x 2,00 Meter                       Rainer kann sich verstecken

03.05.2020 … jetzt auch mit Frühbeet

Nach der Entscheidung „Wir bauen Tomaten auf dem Acker an“ haben wir auch entschieden „Wir bauen Paprika, Auberginen und Gurken auf dem Acker an“.

Zu der Entscheidung gehörte bereits vor ein paar Wochen, dass wir von einer Nachbarin 3 Schalen mit aus Samen gezogene Paprika-Pflänzchen „rübergereicht“ bekamen. Claudia hat dann von jeder Schale ein paar Exemplare in vereinzelt. Die Jungpflanzen haben wir dann in unserem kleinen Gewächshaus auf unserem Balkon gehegt und gepflegt.

Die Auberginen- und Gurkenpflanze haben wir im Gartenmarkt gekauft.

Wir hatten schon einige Male unser Glück mit diesen 3 Pflanzenarten versucht und sind jedes Mal gescheitert. – Gerne nehmen wir den Tipp unserer Nachbarin an und bauen diese Gemüsesorten im Frühbeet an.

Aus diesem Grund haben wir 2 Frühbeete gekauft und diese nun auf dem Acker aufgebaut und auch gleich bepflanzt.

Aufbauen und Bepflanzen – das sind ja irgendwie kreative Tätigkeiten. – Aber leider scheint in einer Gartensaison nicht nur die Sonne, will heißen, neben den schönen kreativen Dingen müssen auch die nervtötenden Arbeiten erledigt werden: das Unkrautjäten.

Wir stehen – wie in jedem Jahr – bei jedem Besuch auf dem Acker fassungslos auf unserer Parzelle und fragen uns, wie es sein kann, dass das Un-Kraut schneller wächst als die Pflanzen, die absichtlich dort ausgesät bzw. gepflanzt wurden.

Bereits nach einer Woche ist wieder soviel unerwünschtes Grünzeug aus dem Boden gesprießt, dass wir mehr als einer Stunde damit beschäftigt waren es zu entfernen – möglichst ohne die gerade aus der Erde kommenden Möhren-, Mangold- und Rote Bete Pflanzen mit auszurupfen.

Aber egal, wir bewegen uns an der frischen Luft und freuen uns am nächsten Tag über Muskelkater an Stellen, die sonst nicht beansprucht werden. 🙂

              

Hausgarten

Neben dem Gemüseanbau auf der Ackerparzelle hat Claudia in unserem kleinen Garten noch das ein oder andere Grünzeug angebaut bzw. ausgesät.

In den letzten Jahren haben wir immer wieder versucht, Kräuter auf dem Acker anzubauen. In jedem Jahr haben wir den Kampf gegen das Unkraut verloren, dass einfach schneller gewachsen ist als die zarten Kräuterpflanzen, die wir versucht haben aus Samen zu ziehen.

Daher haben wir jetzt auf dem heimischen Balkon einen großen Kräuter-Kübel aufgestellt und mit diversen Kräutern (Schnittlauch, Koriander, Oregano, Estragon, Minze, Bohnenkraut) bepflanzt. In einem der Hochbeete im Garten haben wir Schnittlauch eingepflanzt und Schnittknoblauch, Winterhecke und Dill ausgesät (hier haben wir kein Problem mit Unkraut).

Claudia hatte auch versucht, Pastinaken, Möhren und Zuckererbsen in einem weiteren Hochbeet auszusäen. Leider ist da – bis auf 2 Erbsenpflanzen – nichts gewachsen. Wahrscheinlich war das Saatgut bereits zu alt. – Daher haben wir jetzt Pastinaken gepflanzt und zusätzlich noch einige Rosenkohlpflanzen eingesetzt. Rosenkohl können wir auf dem Acker nicht pflanzen, da die Erntezeit für den Rosenkohl im Spätherbst ist, wenn wir den Acker schon wieder geräumt haben müssen.

Außerdem haben wir noch Spinat und Radieschen im Hochbeet gesät und einige Salate gepflanzt.

In unserem kleinen Gewächshaus auf dem Balkon warten diverse Tomaten-, Paprika- sowie Gurken- und Auberginenpflanzen auf ihren Auszug auf den Acker.

Achja, im Wohnzimmer stehen auch noch Tomaten- und Zucchinipflanzen.

 

26.04.2020 Der 2. Anbautag

Irgendwie fehlte es mal wieder an der Entschlussfreudigkeit zur rechten Zeit. – Das bedeutet, dass wir die Kohlpflanzen kaufen mussten, was wir am Samstag (die Gartenmärkte haben ja auch wieder geöffnet) erledigt haben.

Sonntag sind wir dann früh aufgestanden, damit wir möglichst vor der Mittagshitze auf dem Feld sind. – Soviel zum Plan. – Es wurde dann doch 10:30 Uhr, da wir endlos rumgetrödelt haben.

Die folgenden Pflanzen haben wir „vergraben“:

  • 6 weiße Kohlrabi
  • 6 rote Kohlrabi
  • 12 Weißkohl
  • 10 Rotkohl
  • 12 Spitzkohl
  • 6 Wirsing
  • 11 Sellerie

Außerdem hatten wir uns am Samstag dann doch entschieden, dass wir die Tomaten in diesem Jahr auf dem Acker anbauen wollen. Diese Spontanentscheidung hat dann dazu geführt, dass wir (trotz der Plastikfolie) ein Tomatenhaus gekauft haben. Wenn das mit den Tomaten in diesem Jahr klappt, wollen wir für das kommende Jahr eine Eigenkonstruktion ins Auge fassen.

Wir haben sogar einen Platz gefunden, wo das Haus keinen weiteren Platz auf dem Feld wegnimmt und sogar noch einigermaßen windgeschützt steht.

Auf dem Foto könnt Ihr das Resultat unserer Sonntags-Arbeit sehen.

 

18.04.2020 Es geht wieder los

Am letzten Donnerstag erhielten wir den Anruf, dass wir den Pachtvertrag für die diesjährige Ackerparzelle bezahlen und abholen können. – Was Claudia dann auch gleich gemacht hat. 🙂

In diesem Jahr ist es die Nr. 66 – und wieder haben wir uns für 60 qm entschieden.

Der Gartenmarkt unseres Vertrauens hatte zwar in den letzten Wochen nur begrenzt geöffnet und hat auch „nur“ Lebensmittel und Tiernahrung verkauft, aber zu den Lebensmitteln kamen nach und nach auch einige Gemüsepflanzen, Saatgut, Steckzwiebeln und Pflanzkartoffeln dazu.

Da wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten, wie es mit den Gartenmärkten weitergeht, hatten wir vorsichtshalber schon Kartoffeln und Zwiebeln und auch ein paar Kohlrabi- und Wirsing-Pflanzen gekauft.

So konnten wir am Samstag, 18.04.2020 durchstarten.

Rainer hat als erstes die Parzelle mit einer Schnur markiert und dann die Beete für die Zwiebeln und die Kartoffeln vorbereitet. Claudia hat die Zwiebeln gesteckt und die Kartoffeln gelegt.

Natürlich hatten wir aus unserem Garten Kompost mitgenommen, den Claudia zu den Kartoffeln in die Erde gegeben hat.

Da wir noch nicht ganz mit der Beet-Planung fertig sind, was damit zusammen hängt, dass wir uns nicht entscheiden können, ob wir die Tomaten nun auf dem Acker oder im Garten anbauen wollen und ob wir Gurken in einem Frühbeet oder doch im Freiland ziehen wollen. – Aber wir haben ja auch noch Zeit.

Gartenjahr 2019

Zum dritten Mal hatten wir 60 qm zum Anbau unseres eigenen Gemüses zur Verfügung.

Auch in 2019 sind wir mit großer Motivation an die Arbeit gegangen.

Leider stand bei uns in diesem Jahr die Arbeit im Vordergrund, d.h. wir hatten viel zu wenig Zeit, um die Gemüsebete vom Unkraut zu befreien und sogar zu wenig Zeit um rechtzeitig zu ernten.

Das Resultat war eine supergrüne Parzelle, nur leider hat das Franzosenkraut viele der Gemüsesorten am Wachsen gehindert. Die Möhren und Bohnen waren von dem üppigen Grün des (Un-)Krauts überwuchert. – Brokkoli, Kohlrabi und Spinat haben wir gar nicht geerntet, da wir den Zeitpunkt verpasst haben und das Gemüse verfault ist bzw. angefangen hat zu blühen.

Aber wir haben mit dem Anbau von Gemüse auch was Gutes getan: Wir haben Wühlmäuse mit leckerer Rote Bete versorgt. Dieses Gemüse wurde nämlich komplett von diesen süßen kleinen Feldbewohnern verspeist. Übrig blieb das Grün an der Erdoberfläche, wodurch wir erst sehr spät bemerkt haben, dass die Knollen darunter bereits zu 2/3 zu Mäusefutter geworden ist.

Trotzdem dürfen wir nicht klagen. Wir haben immerhin einige Kilo Kartoffeln, Weißkohl, Mairübchen, Rotkohl, Bohnen, Zucchini, Erbsen und Kürbis geerntet. – Es war sogar soviel, dass wir einiges davon einfrieren konnten.